Löwenzahnblüte

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Löwenzahnblüten (Taraxacum officinale)

Volksnamen: Kuhblume, Butterblume
Familie: Korbblüter (Cichoriaceae) compositae
Sammelgut und -zeit:Blüten März bis April
junge Blätter im Frühjahr
Wurzeln (bitterstoffe sehr hoch im Frühjahr) oder ganze Rosetten April-Mai oder im Herbst
Verwendung: Wildkraut-blüten und Wurzeln, Hausmittel
Inhaltsstoffe:Bitterstoffe, Triterpene und Sterole, Carotine, Flavonoide, Gerbstoffe, Mineralien (viel Kalzium), Inulin, Vitamine A, C, D, E und K sowie B-Vitamine,
Zutaten: Löwenzahn-Sud (Tee), Bio-Rübenzucker oder Bio-Roh-Rohrzucker, Geliermittel: Apfelpektin
Tipp: Frischer Rhabarberkuchen, auf dem Blech, noch heiß, mit Löwenzahnblüten-Fruchtaufstrich bestreichen. Das gibt dem Kuchen nicht nur einen schönen Glanz, sondern auch einen eigenen Geschmack.

Die Blüten duften nach Honig und schmecken bittersüß.
Anwendung als Bittertee: Die Wurzeln werden zur Aktivierung der Nieren und bei Störungen im Bereich des Galleflusses und der Leber als frisch zubereiteter Tee getrunken.
Zur Entschlackung in der Frühjahrskur und in der Herbstkur ist ein Löwenzahnblattsalat förderlich.
Löwenzahnblüten eignen sich ausgezeichnet zur Herstellung eines Essigs, Weins oder Schnaps. Als Magenbitter eignet sich der Löwenzahn sehr gut. Sie können die Blüten und Blätter im Frühjahr ansetzen und die Wurzeln im Herbst. Dann im Winter beim Abfüllen die beiden Ansätze miteinander mischen.

Die Löwenzahnblüten werden von mir in der Region gesammelt (zertifizierter biologiser Wildsammlung).
Die Löwenzahnblüten werden mit frischen Limetten wie Tee aufgesetzt und 12 Std. kühl gestellt bevor sie zu Gelee weiterverarbeitet werden.
Der Löwenzahnblüten-Aufstrich passt gekühlt zum morgendlichen Frühstück, oder zu Nachspeisen, Pfannkuchen.
Zu Vanille-oder Walnuss-Eis eine Delikatesse.

Die Delikatess-Sorte: Löwenzahnblüten-Fruchtaufstrich, 220g Glas, 80% Fruchtsud, EUR 4,90

  • Fr
    03
    Mai
    2019

    Kräuterrituale im Jahreskreislauf

    die Kraft des Weißdorns, ein Geschenk der Göttin
    In unserer Kultur gibt es je nach Jahreszeiten Festtage.
    Sie sind alle christlich, aber ursprünglich waren sie bei uns im Norden von keltischer/germanischer Kultur geprägt.

    Ich biete in diesem Sinne alte Kräuterrituale an,die alle ihren Ursprung aus der Natur haben.
    Der Beginn ist im Weißdorngarten die Begrüßung der „fruchtbringenden Frühlings-Göttin“ - der Weißdon. Ihr wird noch heute in den nordischen Ländern Aufmerksamkeit geschenkt.

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    In einem alten Ritual werden draußen – in der Natur – Weißdornbüsche/Bäume aufgesucht und die Menschen beten zu ihr, um ihren Segen für sich und ihre Lieben oder Tiere zu erhalten. Sie teilen ihr, ihren Kummer mit und bitten um Bilder, wie sie etwas ändern können.

    In einer angeleiteten Heilpflanzen-Reise konzentrieren wir uns auf unsere Wünsche und in einem Ritual übergeben wir diese der Weißdorn-Göttin. Lassen Sie sich vom Zauber berühren. Natürlich nehmen Sie auch etwas wie z.B. eine Blütentinktur, Weißdornblüten-Honig mit nachhause sowie ein ausführliches Skript mit weiterführenden Anregungen.

Mögen aus jedem Samen, den du säst, wunderschöne Blumen werden, auf dass sich die Farben der Blüten
in deinen Augen spiegeln und sie dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
(Irische Lebensweisheit)

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